Dall‘Inferno al Paradiso

Hexenverbrennung, Pest, Krieg, Bartholomäusnacht,Bild Homepage Judenpogrome; Enthaupten, Vierteilen, Rädern, Ertränken – die Liste der Grausamkeiten, die die Menschen der Renaissance erlebten, ist so lang wie die der Foltermethoden. Denn die Verbindung mit dem Mittelalter war noch allgegenwärtig.

Das Programm „Dall‘Inferno al Paradiso“ des Gemischten Saarbrücker Damenchores unter der Leitung von Amei Scheib zeigt die lichten, weltlichen Seiten in einer musikalischen Reise durch das Europa der Renaissance: Im heiteren Wechsel erklingen Vokal- und Instrumentalmusik in Tutti, Soli und kleinen Besetzungen. Sie tragen fort in ein erträumtes Paradies des Wohlklangs und der proportionierten Schönheit. Denn auch Visionen vom Paradies hatten die Menschen stets vor Augen: Eine Madonna mit weichem Antlitz und fließendem Haar; ein Venus, aus dem Meeresschaum geboren, tanzend bei Feuerwerksfesten im Florenz der Zünfte und Kaufleute oder bei Fasanenfesten am Hof zu Burgund. Es darf gesungen und getanzt werden! Die Damen treten erstmals als spezialisiertes Kammerensemble in kleiner Besetzung auf. Sie musizieren zusammen mit InstrumentalistInnen im Stil des englischen „broken consorts“: Frank Brückner – Barockgitarre, Miriam Grapp – Blockflöten, Tomaso Iacolini – Laute, Marina Kavtaradze – Cembalo,  Heidrun Mertes – Viola da Gamba und  Carolyn Soo – Barockvioline.

Samstag, 11. März, 16 Uhr
Schinkel-Kirche Bischmisheim
Eintritt frei / Spende erbeten

Eine Veranstaltung im Rahmen von TAMIS – Tage für Alte Musik im Saarland

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